FEM 4.004-Prüfung

FEM 4.004-Prüfung – Rechtssicher. Nachhaltig. Hochwertig

Nach jeder bestandenen FEM 4.004-Prüfung erhalten die Stapler entsprechende Plaketten mit dem neuen Untersuchugnsdatum
Die Stapler werden bei unserer FEM 4.004-Prüfung auf Herz und Nieren geprüft

Ihre Vorteile bei einer GRUMA FEM 4.004-Prüfung

  • Rechtssicherheit – Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften und Herstellervorgaben
  • Nachhaltige und konstante Sicherheit für Ihr Fahrpersonal
  • Ausgebildete Prüfer mit viel Erfahrung – Früherkennung von Schadensbildern und Vermeidung von Folgeschäden
  • Rundum-Information durch detaillierten Zustandsbericht
  • Markenunabhängige Prüfung all Ihrer Flurförderzeuge
  • Erinnerungs-Service – GRUMA überwacht und koordiniert Ihre Termine

Einmal pro Jahr – so will es der Gesetzgeber – muss bei Gabelstaplern und Lagertechnikgeräten eine FEM 4.004-Prüfung (ehemals UVV) durchgeführt werden. Grundlage für diese Prüfung ist die Berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV D27 und Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV).

Konsequent sicher zu einem fairen Preis – damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

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Leistungsauszug FEM 4.004-Prüfung – was wird gemacht?


Nach jeder Prüfung erhalten Sie das bewährte Gruma-Siegel

Oben aufgelistete Fotos stellen einen Auszug aus der FEM 4.004-Prüfung dar.

GRUMA prüft im südbayerischen Raum jährlich ca. 20.000 Fahrzeuge auf Herz und Nieren und bietet Ihnen eine Prüfleistung auf höchstem Niveau. Rufen Sie uns an – wir prüfen auch Ihr Fahrzeug!


FEM 4.004-Prüfung – Ein Blick der sich lohnt

Nach jeder FEM 4.004-Prüfung erhalten Sie ein ausführliches Prüfprotokoll

Umfang und Leistungsbeschreibung einer FEM 4.004-Prüfung

Über 100 Prüfpunkte bei Gabelstaplern und über 60 Prüfpunkte bei Lagertechnikgeräten garantieren Ihnen eine lückenlose Überprüfung auf den sicheren Zustand Ihres Flurförderzeuges.

Die Prüfung wird für Sie in unserem detaillierten und übersichtlichen Prüfprotokoll festgehalten. Diese archivieren wir für Sie mind. 10 Jahre.


Schon gewusst?


Die Prüfprotokolle müssen jederzeit für dritte einsehbar sein (z.B. Berufsgenossenschaft). Gerne stellen wir Ihnen hierfür ein Prüfbuch zur Verfügung.

Nach jeder bestandenen Prüfung erhalten Sie eine neue Plakette für Ihren Stapler

Ablauf und Vorgehensweise einer FEM 4.004-Prüfung

Bei erfolgreicher Prüfung erhalten Sie die Prüfplakette. Bei Schäden und Defekten erstellen wir Ihnen ein kostenfreies Angebot. Durch die engmaschige Prüfung, die in dem Prüfprotokoll festgehalten wird, haben Sie nicht nur den dokumentierten IST-Zustand Ihres Staplers, es lassen sich zudem zukünftige Reparaturen schnell durchführen. Ein Blick  auf das Prüfprotokoll reicht, um zu wissen, welche Arbeiten notwendig sind. 

Einer der vielen Unterschiede zu »Billig-Prüfungen«: Hier steht beispielsweise nur »Schlauch defekt«! Welcher Schlauch das ist? Die Suche beginnt von Neuem... und kostet bekanntlich Zeit und Geld.

Ein weiterer Vorteil ist die Erfahrung und das Wissen unserer Experten – welche Teile besser ausgetauscht werden sollen, um größere Folgeschäden zu verhindern.


Bei jeder FEM 4.004-Prüfung am Stapler wird auch das Hubgerüst überprüft
Selbstverständlich werden auch bei der FEM 4.004-Prüfung (ehemals UVV-Prüfung) die Gabelzinken begutachtet
Nach jeder Prüfung erhalten Sie die Protokolle von uns mit allen notwendigen Details
Am Ende der bestandenen FEM 4.004-Prüfung klebt unser Servicemitarbteier gleich die Plakette an Ihren Stapler
Mit unseren Prüfungen sind Sie immer gesetzlich auf der richtigen Seite

Prüflisten und Inhalte

Als Stand der Technik gilt der Prüfabstand von längstens einem Jahr.

Zur Unterstützung der Betreiber von Flurförderzeugen hat die FEM (Fédération Européenne de la Manutention/ Verband der Europäischen Maschinenhersteller) als Empfehlung einen Leitfaden für die Durchführung von regelmäßigen Prüfungen von Flurförderzeugen, den FEM 4.004 erstellt.

Die Prüfung muss in Abständen von nicht mehr als einem Jahr durchgeführt werden. Ausnahmen können nach einer Gefährdungsanalyse möglich sein, z.B. bei extrem geringer Laufleistung des Staplers. Nationale Regeln müssen beachtet werden.


Was kann z. B. passieren?

Durch regelmäßige FEM 4.004-Prüfungen können Staplerunfälle vermieden werden

»Tödlicher Arbeitsunfall in Kufstein. Gabelstapler machte sich selbstständig. Unfallursache war eine defekte Bremse.«

»Frau erlitt tödliche Verletzungen. Eine fehlende Schutzscheibe... 46-jähriger Betriebsleiter wegen fahrlässiger Tötung zu 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.«

Befähigte Personen: Sachkundige, Fachkundige, Fachpersonen, Experten, Inspekteure

Dies sind z.B. vom Hersteller speziell geschulte Personen.

Nur ein Experte kann den sicheren Zustand Ihres Flurförderzeuges beurteilen. Leider finden sich im Markt viele »Experten«, die sich bei näherer Betrachtung nicht als solche herausstellen.

Billige Prüfung bedeutet am falschen Ende zu sparen! Dies kann hohe Kosten und Rechtsfolgen nach sich ziehen!

Um eine Befähigung nach Betriebssicherheitsverordnung nachweisen zu können, werden alle Prüftechniker bei GRUMA vom Hersteller Linde speziell nach der FEM 4.004, der VDI 2511 sowie den Herstellervorgaben ausgebildet, geprüft und anschließend ordnungsgemäß beauftragt.

So können wir gewährleisten, dass unsere Prüfer echte Experten »mit Brief und Siegel« sind.

GRUMA übernimmt für Sie die Prüfungen – zu einem fairen Preis! Wir verwalten für Sie alle notwendigen Informationen und kümmern uns um die Terminierung der Prüfungen in Ihrem Hause und führen diese gemäß allen gesetzlichen Bestimmungen durch.

geltende Vorschriften zur FEM 4.004-Prüfung

Dem Betreiber von Flurförderzeugen obliegt gemäß den geltenden Vorschriften die Verantwortung für den sicheren Betrieb von Flurförderzeugen.

Gemäß europäischem Recht gelten folgende Vorgaben:

Richtlinie 2009/104/EG des europäischen Parlaments und des Rates über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung von Arbeitsmitteln durch Arbeitnehmer bei der Arbeit.

Art. 5 Überprüfung der Arbeitsmittel
Abs. 2 Damit die Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften eingehalten und Schäden, welche zu gefährlichen Situationen führen können, rechtzeitig entdeckt und behoben werden können, sorgt der Arbeitgeber dafür, dass die Arbeitsmittel, die Schäden verursachenden Einflüssen unterliegen, im Sinne der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften oder Praktiken durch hierzu befähigte Personen regelmäßig überprüft und gegebenenfalls erprobt werden

Gemäß deutschem Recht gelten folgende Vorgaben:

Betriebssicherheitsverordnung
§ 10 Prüfung der Arbeitsmittel

Abs. 2 Unterliegen Arbeitsmittel Schäden verursachenden Einflüssen, die zu gefährlichen Situationen führen können, hat der Arbeitgeber die Arbeitsmittel entsprechend der nach § 3 Abs. 3 ermittelten Fristen durch hierzu befähigte Personen überprüfen und erforderlichenfalls erproben zu lassen.

Berufsgenossenschaftliche Vorschrift DGUV V D27 (BGV D27)

§ 37 Wiederkehrende Prüfungen
Abs. 1 Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Flurförderzeuge, ihre Anbaugeräte sowie nach dieser Unfallverhütungsvorschrift für den Betrieb von Flurförderzeugen in Schmalgängen erforderlichen Sicherheitseinrichtungen, in Abständen von längstens einem Jahr durch einen Sachkundigen geprüft werden.

§ 39 Prüfnachweis
Abs. 1 Der Unternehmer hat über die wiederkehrenden Prüfungen Nachweis zu führen. Der Prüfnachweis muss enthalten:

1. Datum und Umfang der Prüfung mit Angabe eventuell noch ausstehender Teilprüfungen,
2. Ergebnis der Prüfung mit Angabe der festgestellten Mängel,
3. Beurteilung, ob dem Weiterbetrieb Bedenken entgegenstehen,
4. Angaben oder notwendige Nachprüfungen,
5. Name und Anschrift des Prüfers.

Bei Flurförderzeugen mit durch Muskelkraft bewegtem Fahrwerk braucht der Nachweis nur auf Verlangen der Berufsgenossenschaft oder der Arbeitsschutzbehörde geführt zu werden.

Abs. 2 Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die Beseitigung der bei der Prüfung festgestellten Mängel im Prüfnachweis vermerkt wird.

Abs. 3 Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die Prüfnachweise bei Bedarf eingesehen werden können.