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Verkehrsleiter Ausbildung Vorbereitungskurs

Perfekt vorbereitet zur IHK-Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr

Sie besitzen einen oder mehrere LKW über 3,5 t und wollen gewerblich Güter transportieren? Sie sind Lohnunternehmer und transportieren land- und forstwirtschaftliche Bedarfsgüter oder Erzeugnisse? Dann benötigen Sie gemäß Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) als Transportunternehmer im Straßentransportgewerbe hierfür eine Erlaubnis oder EU-Lizenz (Gemeinschaftslizenz) der zuständigen unteren Verkehrsbehörde. Wir bereiten Sie auf den benötigten Kurs bei der IHK vor.

  • TOP vorbereitet zum IHK Kurs
  • EU-Lizenz erfordert das Ernennen eines Verkehrsleiters
  • Für Transportunternehmer, Logistiker, Lohnunternehmer und co.
Mehr erfahren
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Schulungsinhalte Vorbereitungskurs zum Verkehrsleiter

Fahrzeug Kostenrechnung, Buchführung, Zahlungsverkehr
Beförderung gefährlicher Güter
Güterkraftverkehrsrecht
Versicherungswesen
Straßenverkehrsrecht
Arbeits- und Sozialvorschriften
Zulassung und Betrieb der Fahrzeuge
Instandhaltung und Untersuchung
Verkehrssicherheit
Spezielle Transporte / Tiertransporte
Grundzüge der Zollformalitäten

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Wir kommen zu Ihnen: GRUMA Inhouse-Schulung

Sie möchten mehrere Mitarbeiter in Ihrem Betrieb schulen? Wir halten auf Anfrage auch Seminare bei Ihnen vor Ort ab.

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Details zum Verkehrsleiter Vorbereitungskurs

Voraussetzung:
keine, gute Grundkenntnisse in Buchführung und Technik empfohlen
Dauer:
10 Tage, ganztägig
Teilnehmerkreis:
Lohnunternehmer, Speditionsunternehmer, Disponenten, Fuhrparkleiter, Werkstattleiter, jeder der sich mit gewerblichem Güterkraftverkehr selbständig machen will (mit Fahrzeugen über 3,5t)
Gruppengröße:
max. 8 Personen

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Ihr Leistungspaket bei GRUMA

  • Softdrinks und Kaffee
  • Schulungsunterlagen
  • Qualifizierte und erfahrene Fahrlehrer
  • Neueste Technik
  • Teilnahmezertifikat

Alle Termine für den Vorbereitungskurs im Überblick

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nathalie eberhardt

Haben Sie Fragen zum Vorbereitungskurs für die Ausbildung zum Verkehrsleiter?

Die Mitarbeiter der GRUMA Akademie helfen Ihnen gerne

Nathalie Selig
Auftragsabwicklung GRUMA-Akademie
Tel: 0821/7800083
E-Mail: nathalie.selig@gruma.de

GRUMA Inhouse-Schulung

Die Schulung direkt bei Ihnen vor Ort.

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Häufig gestellte Fragen zum Verkehrsleiter und Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr

Ein Verkehrsleiter ist eine "zur Führung der Geschäfte des Güterkraftverkehrs/ Omnibusverkehrs bestellten Person". Der Begriff „Verkehrsleiter" wurde durch die EU Verordnung (EG) Nr. 1071/2009 festgelegt.

Dem Artikel 2 Nr. 5 der VO (EG) Nr. 1071/09 Verkehrsleiter zufolge ist der Verkehrsleiter „eine von einem Unternehmen beschäftigte natürliche Person oder, falls es sich bei diesem Unternehmen um eine natürliche Person handelt [meist kleinere Einzelunternehmen], diese Person selbst oder gegebenenfalls eine von diesem Unternehmen vertraglich beauftragte andere natürliche Person, die tatsächlich und dauerhaft die Verkehrstätigkeiten dieses Unternehmens leitet".
Unternehmen, die ausschließlich Werkverkehr betreiben, fallen nicht unter die EU-Verordnung. Sie benötigen keinen Verkehrsleiter.
Der Begriff „Verkehrsleiter“ wurde erst im Artikel 4 der „Verordnung (EG) Nr. 1071/2009“ im sog. "Road Package" neu eingeführt.

Diese Frage ist schnell beantwortet: Jedes Unternehmen, welches eine Güterkraftverkehrserlaubnis beantragt, muss einen Verkehrsleiter bennen.

Wer kann dies sein?

  • Entweder der Unternehmer selbst
  • oder ein Angestellter des Betriebs
  • oder ein externer Verkehrsleiter

Dies gilt seit 2017 auch für Lohnunternehmer.

Was ein Verkehrsleiter zu verantworten hat, wird gesetzlich nur indirekt geregelt und ist in Verantwortungsbereiche gegliedert, mit der Konsequenz der Aberkennung der Zulassung bei Nichtbeachtung.

Verantwortlichkeiten

• Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer, Arbeitszeit, Einbau und Nutzung der Kontrollgeräte,
• Gewicht und Abmessungen der Nutzfahrzeuge im grenzüberschreitenden Verkehr,
• Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer,
• Verkehrstüchtigkeit der Nutzfahrzeuge inkl. technischen Überwachungen der Fahrzeuge,
• Markt- und Berufszugang,
• Gefahrgutbeförderung,
• Einbau und Benutzung von Geschwindigkeitsbegrenzern in ausgewählten Fahrzeugklassen,
• Führerscheine,
• Zugang zum Beruf,
• Tiertransporte

Der Verkehrsleiter muss die Verkehrstätigkeiten der Kraftverkehrsunternehmen tatsächlich und dauerhaft leiten.

In der VO 1071/2009 werden die Hauptaufgaben wie folgt beschrieben:

• das Instandhaltungsmanagement der Fahrzeuge,
• die Prüfung der Beförderungsverträge und -dokumente,
• die Rechnungsführung
• die Zuweisung der Ladungen oder die Fahrdienste der Fahrer,
• die Prüfung der Sicherheitsverfahren,
• und weitere Aufgaben

Nach (EG) Nr. 1071/2009 - mindestens eine natürliche Person, (den Verkehrsleiter), die die Anforderungen nach Artikel 3 Absatz 1 Buchstaben b und d erfüllt und die
• die Verkehrstätigkeiten des Unternehmens tatsächlich und dauerhaft leitet,
• in einer echten Beziehung zum Unternehmen steht, beispielsweise als Angestellter, Direktor, Eigentümer oder Anteileigner, oder die Verwaltungsgeschäfte des Unternehmens führt oder wenn das Unternehmen eine natürliche Person ist, selbst diese Person ist und
• ihren ständigen Aufenthalt in der Gemeinschaft hat.
2) Falls ein Unternehmen die Anforderung der fachlichen Eignung nach Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe d nicht erfüllt, kann die zuständige Behörde ihm die Zulassung zum Beruf des Kraftverkehrsunternehmers ohne Benennung eines Verkehrsleiters nach Absatz 1 des vorliegenden Artikels unter folgenden Bedingungen erteilen:
• Das Unternehmen benennt eine natürliche Person mit ständigem Aufenthalt in der Gemeinschaft, die die Anforderungen nach Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe b und d erfüllt und vertraglich beauftragt ist, Aufgaben als Verkehrsleiter für das Unternehmen auszuführen.

Wer als Verkehrsleiter für ein Unternehmen tätig werden will, muss nach Artikel 8 der Verordnung (EG) Nr. 1071/2009 die Voraussetzung hinsichtlich Anforderung an die fachliche Eignung erfüllen. In Deutschland wurde dies in der Vergangenheit in den meisten Fällen entweder über eine Fachkundeprüfung von der IHK oder über die Abschlussprüfung zum Speditionskaufmann nachgewiesen. Mit Inkrafttreten der neuen Regelung zum 4.12.2011 werden die in Anlage 4 zu § 6, Abs. 1 der Berufszugangsverordnung für den Güterkraftverkehr (alte Version) genannten Abschlüsse nicht mehr als gleichwertig anerkannt.

• im Vertrag zwischen dem Unternehmen und der unter Buchstabe a genannten Person sind die von diesem tatsächlich und dauerhaft durchzuführenden Aufgaben sowie ihre Verantwortlichkeiten als Verkehrsleiter zu regeln. In ihrer Eigenschaft als Verkehrsleiter darf die unter Buchstabe a genannte Person die Verkehrstätigkeiten von höchstens vier Unternehmen mit einer Flotte von zusammengenommen höchstens 50 Fahrzeugen leiten. Die Mitgliedstaaten können beschließen, die Zahl von Unternehmen und/oder die Gesamtgröße der Fahrzeugflotte, die diese Person leiten darf, zu verringern und
• die unter Buchstabe a genannte Person erfüllt die festgelegten Aufgaben ausschließlich im Interesse des Unternehmens, und die Verantwortlichkeiten werden unabhängig von anderen Unternehmen wahrgenommen, für die das Unternehmen Beförderungen durchführt.
3) Die Mitgliedstaaten können entscheiden, dass ein nach Absatz 1 benannter Verkehrsleiter keine zusätzlichen Zulassungen im Sinne von Absatz 2 oder lediglich eine Zulassung für eine kleinere Fahrzeugflotte als gemäß Absatz 2 Buchstabe c erhalten darf.
4) Das Unternehmen meldet der zuständigen Behörde die Person, die als Verkehrsleiter benannt wurden.

Gesetzliche Grundlagen

Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG)

Downloads

Das Schulungsprogramm der GRUMA Akademie 2020 zum ausdrucken & mitnehmen

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