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GRUMA bewegt mehr: Spezialtransport mit dem Helikopter

Punktlandung bei Schneegestöber dank perfekter Zusammenarbeit

05. Dezember 2018, Schneizlreuth im Berchtesgadener Land, Wehrtechnische Dienststelle für Schutz- und Sondertechnik (WTD52) – 10 Uhr

Extremer Wind, laute Rotorengeräusche. Ein Spezialhelikopter aus der Schweiz hebt ab. Im Schlepptau: Ein Bauteil eines JCB 541 – 70 . An langen Stahlseilen befestigt steigt der Helikopter mit dem Teleskoplader langsam in die Luft. Das Ziel: Die Bergstation der Bundeswehr, Dienststelle für Schutz- und Sondertechnik, 800 Höhenmeter weiter oben, mitten in den Bergen.

Hier testet die Bundeswehr Sprengstoffe und Sprengsituationen aller Art – Druckwellen, Splitterbildung, Sprengradien und weiteres. Es führt lediglich eine für Zivilpersonen nicht zugängliche Seilbahn zum Stützpunkt auf dem Berg. Wie also kann man einen Teleskoplader zu dieser Stelle bringen? Ausschließlich mit einem Helikopter. Eine besondere Herausforderung für unser Spezialfahrzeugteam um Stefan Fröhlich und Florian Krammel.

Der Transporttermin verschob sich über mehrere Wochen immer wieder, was das Organisieren eines Helikopters stark erschwerte. Auch die Wetterbedingungen mussten bei diesem gefährlichen Transport stimmen. Sogar das Kraftstoffgewicht des Helikopters war ein Faktor – um das schwerere Teil des JCB nach oben befördern zu können, wurde mit dem ersten Flug der Tank um jede Menge Treibstoff erleichtert, um das Eigengewicht des Helikopters zu senken, da so der Flug in diese Höhe erst ermöglicht wurde.

Am Ende verlief alles reibungslos. Die geübten Piloten aus der Schweiz machten kurzen Prozess: Innerhalb weniger Minuten wurden die Teile mit hoher Präzision auf kleinstem Raum zwischen Felswänden und Lagerhalle und bei eingeschränkter Sicht durch Schneeverwehungen abgesetzt. Das GRUMA Servicetechniker-Team konnte anschließend sofort mit dem Zusammenbau des Teleskopladers beginnen. Projekt gelungen!

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